Gemeinschaftshaus Equipe Bümplizstrasse 69, Bern

Das ehemalig industriell genutzte Gelände der Metallbaufirma Hans Hodel kann von der Regio 2017 erworben werden. Es befindet sich an der Kreuzung zwischen Bümpliz- und Schwabstrasse in der Nähe des Bahnhofs Bümpliz Nord inmitten von mächtigen Wohngebäuden aus den 60er Jahren. Als wichtige Reminiszenz und Identität im Quartier erhält das neue Wohngebäude der Regio Wohnbau AG eine facettierte goldige Fassadehülle aus Metall.

Die 22 teilweise möblierten Studiowohnungen im viergeschossigen Gebäude teilen sich einen grosszügigen Gemeinschaftsraum in unmittelbarer Nähe zum Hauseingang mit Küche und gedeckter Terrasse. Die Bewohner begegnen sich informell und können sich im halbprivaten Raum austauschen. Soziale Kontakte im Haus werden unterschwellig gefördert, es entsteht eine Gemeinschaft auf Zeit für die urbane Bewohnerschaft.

Die Wohnungen haben grosszügige Fenster und sind zurückhaltend materialisiert. Mit der hochwertigen und modernen Möblierung wird ein Kontrapunkt zum industriellen, aber langlebigen und nachhaltigen Materialisierungsprinzip gesetzt.

 

Projektverfasser: arb Architekten, Bern
Verwaltung: Wirz Tanner Immbolien
Termine: 2016 – 2018 Planung
2019 – 2021 Bauzeit
Programm: 22 Studiowohnungen mit Gemeinschafts- und Veloraum
Erstellungskosten: 5.5 Mio. CHF

Wohnüberbauung Cres-Cen-Do, Bern

Siegerprojekt aus Investorenwettbewerb für gemeinnützige Bauträger

2007 organisiert der städtische Wohnbaufonds einen kombinierten anonymen Projektwettbewerb unter gemeinnützigen Investoren und Architekten für eine Wohnüberbauung in Bern-Ausserholligen. Das Projekt Cres Cen Do der Regio Wohnbaugenossenschaft geht als Siegerin aus dem Verfahren hervor.

 

Die markante Bebauung besteht aus drei Gebäudevolumen, Cres, Cen und Do, die sich als Ensemble in die Nachbarschaft einordnen. Drei Baukörper reagieren auf die Trapez-form des Grundstücks und damit auf die unterschiedlichen Strassenfluchten der Freiburg- und Krippenstrasse. Aus der gewählten, kompakten und keilförmigen Komposition resultieren total 52 Mietwohnungen mit 13 verschiedenen Wohnungstypen im Minergiestandard. Das Wohnungsangebot für die vielfältige Mieterschaft reicht von Atelierwohnungen mit überhohen Räumen bis zu klassischen 2.5 und 5 Zimmer-wohnungen mit grosszügigen Loggias. Zwei Kitas im Sockelgeschoss ergänzen das Wohnungsangebot.

Aus der klugen Setzung entstehen verkehrsfreie und halbprivate Aussenräume mit hoher Erlebnisdichte. Unter den Platanen treffen sich die Erwachsenen zum Boules Spiel und auf dem Spielweg fahren die Kinder mit ihren Velos und Trotinettes. Über die grosszügige Treppenanlage zwischen den Gebäuden Cres und Cen wird die Verbindung zur Schulanlage Steigerhubel sichergestellt.

 

Projektverfasser: arb Architekten, Bern
Verwaltung: Wirz Tanner Immbolien
Termine: 2007 – 2008 Planung
2008 – 2010 Bauzeit
Programm: 52 Wohnungen und 2 Kitas, Minergielabel
Erstellungskosten: 18 Mio. CHF

Siedlung Hintere Aumatt, Hinterkappelen

Die Siedlung Hintere Aumatt in Hinterkappelen wird als erstes Projekt von der Regio Wohnbaugenossenschaft entwickelt. Die Realisierung erfolgt zwischen 1981 und 1992 in Etappen.

Die Wohnbauten am Südhang des Wohlensees sind jeweils in zwei Bauzeilen so angeordnet, dass zwischen den parallelen Gebäudereihen eine Raumfolge von Gassen, Plätzen und Durchgängen entsteht. An diesem öffentlichen Aussenraum liegen hangseits im Sockel der Wohngebäude Ateliers und Gemeinschaftseinrichtungen und gegenüber, vor den Reihenhäusern, halböffentliche Vorgärten. Die Siedlungskonzept steht in einem beabsichtigten Kontrast zur ländlichen Umgebung.

Die Anlage ist verkehrsfrei konzipiert und dadurch sehr kinderfreundlich.

Sie besteht aus 195 Wohneinheiten und 38 Ateliers für zirka 450 Erwachsene, Jugendliche und Kinder. Die Wohntypologien reichen von Etage Wohnungen bis zum Reihenhaus; die Innenarchitektur wird durch die Benutzer bestimmt. Die vielfältigen, allgemein nutzbaren Räume und die Umgebungsflächen werden von der Bewohnerschaft selbstverwaltet.

 

Architektur: arb Architekten, Bern (ehemals arb Arbeitsgruppe Bern)
Verwaltung: Selbstverwaltung
Termine: 1973 – 1980 Planung
1981 – 1992 Bauzeit in Etappen
Programm: 195 Wohnungen
38 Ateliers, Laden- und Gemeinschaftsraum